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HANNOVER MESSE

Besuchen Sie uns auf der HMI vom 23. - 27. April 2012 in Hannover.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 13 Stand E 99.

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Neuprodukte / Kundenanwendungen

PFLITSCH etabliert sich als Vorreiter für EMV-Verschraubungen

PFLITSCH hat den Mitarbeiter und EMV-Spezialisten Günther Quednau zum Interview gebeten, um über das Trendthema „Elektromagnetische Verträglichkeit“ zu sprechen:

 

PFLITSCH: Warum wird das Thema „Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)“ immer wichtiger?

Günther Quednau: Durch den zunehmenden Verbrauch an elektronischen Geräten (PC, Mediencenter, Mikrowelle etc.) und die Vervielfachung von funktechnischen Geräten (Handy, WLAN) ist es von existenzieller Bedeutung dieser Techniken, dass für ein ungestörtes Miteinander (=vertragen) gesorgt wird.

 

PFLITSCH: Wie ist der Status quo im Bereich EMV, wo gibt es Probleme und was ist momentaner Trend?

Günther Quednau: Problematisch ist, dass immer noch ein großer Nachholbedarf an sauberen Formulierungen von Normen für Messverfahren bzw. Umrechnungsfaktoren besteht. Hier sehe ich Optimierungsbedarf. Auf der anderen Seite werden zunehmend praxisorientierte Branchenlösungen auf den Markt gebracht. PFLITSCH setzt sich seit 1985 mit dem Thema EMV in Tests und Varianten auseinander. Seit neuestem bieten wir Hygiene-Verschraubungen wie die blueglobe CLEAN® als EMV-Variante. Die Produktlösung wird vor allem in der Lebensmittel- und Chemieindustrie eingesetzt. Ein weiterer Trend ist, dass EMV-Verschraubungen nun immer öfter in Bereich der Schifffahrt genutzt werden.

 

PFLITSCH: Welche Lösungsansätze hat PFLITSCH zum Thema EMV zu bieten?

Günther Quednau: Zum einen arbeitet PFLITSCH bereits seit einigen Jahren aktiv in den EMV-Normungsgremien mit, um valide Messverfahren zu erzielen. Zum anderen bieten wir individuelle Lösungen im Bereich EMV-Verschraubungen, die auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt sind.

 

PFLITSCH: Was bieten diese EMV-Produkte von PFLITSCH wie z. B. die blueglobe TRI® im Vergleich zu anderen Produkten?

Günther Quednau: PFLITSCH ist der Premiumanbieter von Kabelverschraubungen für EMV-Produkte, ein Highlight dabei ist die blueglobe TRI®. Bei dieser Produktlösung sind die Abdichtung und EMV-Schirmung voneinander getrennt. Dadurch erreicht sie höchste Dämpfungswerte: Über 80 dB bis 100 MHz, selbst im Frequenzbereich bis 2,5 GHz noch typischerweise mindestens 50 dB. Eine Triangelfeder legt sich dazu rund um das Schirmgeflecht des Kabels. Durch die Bauform der Feder ist ein Verhaken im Geflecht bei einer eventuellen Demontage ausgeschlossen. Darüber hinaus prüft PFLITSCH seine EMV-Kabelverschraubungen bisher als einziger Hersteller nach IEC 62153-4-10. Hier hat das Unternehmen – u. a. durch das mitentwickelte KoKeT®-Verfahren – im Vergleich zu anderen Branchenvertretern eine Vorreiterfunktion.

 

 

PFLITSCH: Zur Messung von EMV-Verschraubungen hat PFLITSCH wie erwähnt das KoKeT®-Verfahren mitgeprägt: Was ist das Besondere daran?

Günther Quednau: KoKeT ist die Abkürzung für Koaxial (koaxiale Messvorrichtung), Kelvin (Vierleitermessung) und Tube (rohrförmige Konstruktion). Das von PFLITSCH mitentwickelte KoKeT®-Verfahren ist optimiert für die Messung von Kabelverschraubungen und erlaubt die Verwendung von älteren bzw. auch einfachen, oftmals vorhandenen Hochfrequenz-Messgeräten. Mit diesem Verfahren ist das Messen von Produkten auch in gestörten Umgebungen (nicht geschirmten Räumen) möglich. Darüber hinaus können auch Kabelverschraubungen, Kabel oder Steckverbinder einzeln überprüft werden. Diese Messungen und Prüfungen führen wir in unserem eigenen Labor auch für Kunden durch.

 

PFLITSCH: Ist das KoKeT®-Verfahren inzwischen in die IEC-Norm aufgenommen worden?

Günther Quednau: Ja, das Verfahren ist in die IEC 62153-4-10 aufgenommen worden und hat sich somit offiziell als voll normkompatibel erwiesen.

 

Weitere Informationen zum Thema EMV erhalten Sie hier:

Günther Quednau

PFLITSCH GmbH & Co. KG

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