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Bearbeitungsmaschine spart teure Konfektionierungszeit

MaxiCut zur Bearbeitung von Kabelkanälen
MaxiCut zur Bearbeitung von Kabelkanälen

SONOTRONIC bearbeitet PIK-Kabelkanäle im Handumdrehen

Kabelkanäle sind in vielen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus im Einsatz. Passend zur jeweiligen Einbausituation müssen Kanalkörper und -deckel entsprechend abgelängt und mit seitlichen Ausbrüchen versehen werden. Da für dieses Konfektionieren bis zu 75 % der gesamten Installationskosten entfallen können, bietet sich hier ein großes Rationalisierungspotenzial, das der Maschinenbauer SONOTRONIC bereits erfolgreich nutzt.

Seit 1974 entwickelt und realisiert SONOTRONIC erfolgreich Anlagen und Komponenten für die Kunststoffverbindung auf Basis von Ultraschall-, Infrarot- und Heizelement-Technologie. Heute ist die SONOTRONIC Nagel GmbH mit rund 350 Mitarbeitern Marktführer im Ultraschall-Sondermaschinenbau für die Automobilindustrie. Ob es um die präzise Erstellung der Ausbrüche für den Einbau von Parksensoren in Stoßfängern mit Ultraschall-Stanzen oder das Ultraschall-Verschweißen beim Zusammenbau von hochwertigen Türverkleidungen geht: In der SONOTRONIC-Kundenliste sind viele Hersteller der Branche zu finden. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen Hightech-Ultraschallsysteme für die Verpackungs-, Lebensmittel-, Textil-, Medizin- und Umweltbranche.

„Die Vorteile unserer Technologie liegen klar auf der Hand“, sagt Christian Schächtele, stellvertretender Montageleiter: Die Ultraschall-Maschinen arbeiten nahezu verschleißfrei. Die Kaltverschweißung ist energiesparend, arbeitet kleberfrei und bringt keinen großen Wärmeeintrag ins Bauteil. „Dadurch verformen sie sich nicht und verändern auch ihre Materialeigenschaften nicht.“

Elektriker entscheiden vor Ort die Installationswege

„Keine Anlage ist wie die andere“, weiß Christian Schächtele, dessen Team jedes Jahr Dutzende von kundenspezifischen Maschinen realisiert. In den modernen Bearbeitungszentren steckt jede Menge komplexe Steuer- und Regelungstechnik. Bustechnologien, dezentrale Antriebstechniken sowie unzählige Aktoren und Sensoren sind hier zu finden. Mit unterschiedlichsten Energie- und Datenkabeln verbinden sie die dezentralen Einheiten mit der Leitebene oder der Hauptsteuerung. „Diese Leitungen müssen wir mechanisch geschützt und sicher durch die Anlage führen“, sagt der Montagefachmann. Dabei entscheiden die Elektriker final, wie die optimale Installation aussieht. Für die Kabelführung verwendet SONOTRONIC dann u. a. den PIK-Kanal aus dem Hause PFLITSCH.

Enorm viel Zeit sparen bei der Kabelführung

„Das Kanalsystem mit seinen Vorteilen und die passende Bearbeitungsmaschine dazu kannte ich schon von meinem früheren Arbeitgeber und habe es natürlich auch bei SONOTRONIC eingeführt“, erinnert sich Schächtele. „Je nach Maschine verbauen wir bis zu 20 Meter Kanal“, schätzt er. Und die müssen individuell konfektioniert werden. Statt die einzelnen Kanalsegmente in Handarbeit auf die jeweilige Einbausituation anzupassen, nutzen Christian Schächtele und seine Kollegen eine mobile Bearbeitungsmaschine. „Mit der MaxiCut können wir die Kanalkörper und -deckel binnen Sekunden exakt ablängen“, ist Schächtele begeistert. „Ansonsten müsste der Blechkanal mühsam angezeichnet, eingespannt und per Bandsäge auf Länge gestutzt werden.“

Ähnliches Einsparpotienzial ergibt sich bei der Erstellung seitlicher Ausbrüche. Hier entfällt ebenfalls das Ausbauen des Kanals, das Ausschneiden des überschüssigen Blechs und das zeitaufwändige Entgraten. Mit der Ausklinkstanze der MaxiCut gelingt das auf Knopfdruck. „Früher benötigten wir dafür bis zu zwei Stunden Bearbeitungszeit“, rechnet Christian Schächtele die Zeitersparnis vor. Bei etwa einem Kilometer Kabelkanal pro Jahr macht sich die MaxiCut schon im ersten Jahr bezahlt. „Ganz zu schweigen von der Maßgenauigkeit und der hervorragenden Optik, die sich bei Handarbeit nur schwer realisieren lässt“, so Schächtele und verweist auch auf eine spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Die kompakte MaxiCut-Einheit ist in einen Werkstattwagen integriert, der lediglich einen 230-V-Anschluss benötigt. Die verwendeten Werkzeuge aus hochwertigen Messerstählen – optimiert auf die PFLITSCH-Kabelkanäle – arbeiten präzise, gratarm und reproduzierbar. Ihre Standzeit ist dank wechsel- und nachschleifbaren Schneidplatten nahezu unbegrenzt. Das Ausklink-Modul für seitliche Ausbrüche kann gegen eine Einheit zum Muldendrücken bei Kanaldeckel ausgetauscht werden. „Um vor Ort beim Einbau schnell auf Veränderungen in der Elektroverkabelung reagieren zu können, nutzen wir auch die akkubetriebenen Werkzeuge von PFLITSCH“, sagt Schächtele. Die seien ebenfalls perfekt auf die Kanalkonfektionierung abgestimmt.