NRW-Minister sehen PFLITSCH als Vorzeigebetrieb – Einstieg in die Elektromobilität im Fokus

Der „Große Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung gilt als eine der begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen für den Mittelstand der Bundesrepublik Deutschland, diesmal unter dem Motto „Meilensteine setzen“. Eine Devise, mit der wir uns nach über 100 Jahren Unternehmensgeschichte klar identifizieren können. Als Familienunternehmen in der vierten Generation vereinen wir bewusst Tradition und Innovation in einem hochspezialisierten Sortiment.

„Wir freuen uns sehr, Preisträger des ‚Großen Preis des Mittelstandes‘ zu sein. Insbesondere, weil die Jury nicht nur Zahlen bewertet, sondern gleich fünf Aspekte einer erfolgreichen Unternehmensführung“, so die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Roland Lenzing und Mathias Stendtke beim Festakt in Hückeswagen.

Faszination gegenüber allem Neuen, gepaart mit Mut, Weitsicht und Fleiß

Gleich mit zwei Ministern war die NRW-Landesregierung vertreten – ein Zeichen, „dass Sie bei uns als Vorzeigeunternehmen gelten, das sich als Technologie- und Qualitätsmarktführer international einen guten Namen erarbeitet hat“, machte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart in seiner Laudatio deutlich. Er hob das Engagement Nordrhein-Westfalens bei der Elektromobilität hervor, mit dem Campus Münster zur Batteriezellen-Forschung, den Aktivitäten der RHTW Aachen, dem Elektrofahrzeug E-Go und den 60.000 Ladestationen im Land. „Wir schätzen investitionsbereite Unternehmen wie PFLITSCH, die sich neuen Märkten öffnen.“

Sein Ministerkollege, der Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen Herr Peter Biesenbach, hob Mut, Weitsicht und Fleiß der Familie Pflitsch, der alten und neuen Geschäftsführer und Mitarbeiter des Unternehmens hervor, die er quasi als Zeitzeuge in seinem Wahlkreis Hückeswagen stets erlebt habe: „Sie waren immer fasziniert von allem Neuem und haben so beispielsweise die industrielle Kabelverschraubung erfunden.“ Die PFLITSCH Geschäftsführung ließ es sich nicht nehmen, die beiden Minister nach dem Festakt persönlich durch die moderne Fertigung zu führen.

Lösungen für die Elektromobilität entwickelt

PFLITSCH ist es gelungen, sich als Preisträger unter den fast 5.000 nominierten Unternehmen durchzusetzen. „Diese bedeutende Auszeichnung bestätigt uns einmal mehr in unserem Engagement“, kommentierte Roland Lenzing. Das Familienunternehmen mit 300 Mitarbeitern und einem weltweiten Vertriebsnetz richtet den Blick weiter nach vorne. Als nächster Wachstumsmarkt steht bereits die Elektromobilität im Fokus. Für die Hochvolt-Systeme hat PFLITSCH besondere Kabelverschraubungen entwickelt, welche die auftretenden Ströme sicher ableiten.

Prof. Dr. Uwe Baake, Leiter Produktentwicklung bei Mercedes-Benz Trucks, gab den Gästen der Veranstaltung einen Einblick in die LKW-Welt der Schwaben, die spätestens 2039 keine Diesel mehr in den Hauptabsatzregionen Europa, Japan und Nordamerika auf die Straße bringen wollen. „Wir haben gerade unseren rein batteriegetriebenen LKW eActros in Serie gebracht. Mit bis zu 400 Kilometer Reichweite haben wir hier einen LKW mit 19 oder 27 Tonnen, typisch für Zulieferer von Supermärkten.“ Bereits 2024 soll ein 40-Tonner für den Fernverkehr folgen. „Ab 2027 kann ein moderner Truck auf die Straße kommen, dessen Energie von zwei Brennstoffzellen aus Wasserstoff erzeugt wird. „Reichweiten von 1.000 Kilometern und mehr sollen damit erreichbar sein.“ Er schaue sehr zuversichtlich in die Zukunft und freue sich auf das konstruktive Miteinander mit Unternehmen wie PFLITSCH. „Denn wir brauchen solche innovativen Zulieferer, damit unsere Trucks zeitnah und zuverlässig auf den Markt kommen.“